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Über Kambodscha

Obwohl Kambodscha heute politisch stabil erscheint und wirtschaftlichen Aufschwung erlebt, leidet die Gesellschaft bis heute unter dem Trauma, das Bürgerkriege und die Schreckensherrschaft der Roten Khmer in den 1970er Jahren hinterlassen haben.

Bittere Armut, vor allem auf dem Land, Menschenhandel und kommerzielle sexuelle Ausbeutung, Verbreitung von Aids, mangelnde medizinische Versorgung und Chancenlosigkeit durch schlechte Schul- und Ausbildungsmöglichkeiten wie auch der Mangel an Arbeitsplätzen – all das trägt weiterhin zum Zerfall der Gesellschaft bei.

Für Frauen und Kinder ist die Situation besonders unerträglich, da viele Ehemänner, Väter und Brüder ihre Frustration im Alkohol ertränken und ihre Wut an ihnen auslassen. Nicht wenige leiden unter häuslicher Gewalt, werden geschlagen und vergewaltigt.

Ihr jüngstes Kind hätte die Mutter gern an Kaleb übergeben, weil sie es nicht versorgen kann. Aber hier besteht Kaleb auf einer anderen Hilfe ohne Trennung.

Allein im größten “Killing Field” des Landes, am Rand von Phnom Penh, sind während der Schreckensherrschaft der Roten Khmer 9000 Menschen umgebracht worden. In ganz Kambodscha kamen in dieser Zeit nach Schätzungen 1,7 bis 2,2 Millionen Menschen ums Leben.
Den Opfern wurde eine Gedenkstätte mit Pagode gewidmet.
Auf rund fünf Quadratmeter Fläche leben hier sieben Personen – und an den Wänden hängt alles, was die Familie besitzt. Kaleb wird sie in Zukunft mit einem Zentner Reis im Monat und weiteren Hilfen unterstützen.

Spendenkonto

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